Kastration der Hündin - wenn ja, wann?
Unter Kastration versteht man die operative Entfernung beider Eierstöcke,
wobei die Gebärmutter teilweise oder vollständig mit entfernt
wird. Durch eine Kastration wird die Läufigkeit mit all ihren unangenehmen
Begleiterscheinungen wie blutiger Scheidenausfluß und Attraktivität
für Rüden zeitlebens ausgeschaltet. Ebenso wird das Wesen der
Hündin nicht mehr von Läufigkeit und Scheinträchtigkeit
beeinflusst.
Mit einer Kastration können Trächtigkeiten vermieden und Krankheiten
vorgebeugt werden, wie die häufig vorkommende Gebärmutterentzündung
oder Entzündungen und Tumoren des Gesäuges.
Grundsätzlich kann die Kastration in jedem Alter durchgeführt
werden. Unterschieden wird zwischen Frühkastration und Spätkastration.
Von Frühkastration spricht man dann, wenn der Eingriff vor der ersten
Läufigkeit vorgenommen wird. Vorteile der Frühkastration sind
schnellere Genesung durch eine kleinere Operationswunde, deutlich geringere
Nebenwirkungen ( Fellveränderungen, Inkontinenz ). Frühkastrierte
Hündinnen bleiben in ihrem Verhalten verspielter und umgänglicher
mit Artgenossen.
Wenn die Hündin nach der ersten Läufigkeit kastriert wird, spricht
man von Spätkastration. Hier muß ganz individuell entschieden
werden, ob die ganze Gebärmutter entfernt werden muß, oder
teilweise belassen werden kann. Generell gilt natürlich, dass je
jünger und fitter die Hündin, umso schneller und problemloser
die Rekonvaleszenz.
Die meisten der von uns kastrierten Hündinnen waren schon 24 Stunden
nach dem Eingriff wieder topfit.
Für nähere Auskünfte wenden Sie sich bitte an unser Team.